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KUSS

Konfigurationsmanagement zur Unterstützung der Spezifikation, Modellierung und Implementierung eingebetteter Systeme

Ein Hauptproblem in der Entwicklung eingebetteter Systeme stellt die Konfiguration konsistenter Systeme dar. Artefakte wie Spezifikationen oder Quelltexte werden zurzeit mit Konfigurationsmanagement­werkzeugen  der SWT durchgeführt, wogegen die Verwaltung von Hardwarekomponenten mit Hilfe von Produktdatenmanagement-Systemen erfolgt.

Notwendig ist hier aber ein durchgängiger Ansatz, der die Entwicklung eingebetteter Systeme von der Spezifikation bis zur Implementierung und Verifikation unterstützt ohne Optionen der Verteilung oder der SW/HW-Partitionierung einzuschränken. Sichten, auf die vielfältigen Beziehungen zwischen den versionierten SW- und HW-Komponenten sind neben der Historie und der Änderungsverwaltung vor allem die Definition von Äquivalenz­relationen auf Komponentenversionen, um flexible Konfigurationen und ein spätes Ausbalancieren der endgültigen Konfiguration unter technischen und betriebswirtschaftlichen Aspekten zu unterstützen. 

Ziel des KUSS-Projektes ist die Entwicklung einer adäquaten Konfigurations­managementunterstützung als Querschnittsfunktion der Entwicklung eingebetteter Systeme. Neben der Spezifikation des Ansatzes in Form eines Metamodells und Diensten, soll dieser prototypisch realisiert werden. Mit Hilfe des Prototyps wird der Ansatz in der Praxis erprobt, indem er als eclipse-Plugin eine Werkzeugkette zur Entwicklung eingebetteter Systeme erweitert.